Nostalgie


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Leuchtenburg

Hier begann alles am 27. Oktober 1974. Der offizielle Lehrgangsbeginn war zwar erst am Montag, den 28.10., aber wir kamen alle schon am Sonntag in unserem "Studentenwohnheim", der Leuchtenburg an.

Die nächsten 5 Monate sind wir an jedem Werktag mit VW-Bussen zum Flughafen Bremen in die Flugschule gefahren,

Flugschule

wo wir viel Stunden mit intensivem Lernen verbracht haben. Alte Hasen und jüngere Lehrer versuchten (manchmal vergebens) uns in die Geheimnisse der Physik einzuführen. Ob es sich um Aerodynamik handelte, um hydraulische, elektrische oder sonstige Komponenten eines Flugzeugs, -mit den vermittelten Kenntnissen hätten wir beinahe eines bauen können. Tiefschürfende Erkenntnisse über Luftverkehrsgesetze und -Verfahren, über Wettergeschehen und Morsezeichen erschienen an der Tafel, um dann in den unzugänglichen Bereichen unserer Köpfe zu verschwinden.

Kommunikation und Navigation waren 2 weitere Lehrfächer von vielen, die unsere Zeit beanspruchten.

Flugversuche

Und natürlich haben wir alles in die Praxis umgesetzt. Das Bild auf der rechten Seite zeigt Horst, Günter und Vincent bei der Vorbereitung zum Start eines selbstgebauten Flugzeuges aus einem Fenster der Leuchtenburg (das Flugzeug hat's überlebt).

Aber tief in unserem Herzen sehnten wir uns danach selbst in die Luft zu gehen und nach einigen bestandenen Prüfungen war es dann endlich so weit. Ende März 1975 betraten wir zum ersten mal amerikanischen Boden (oder war es Anfang April?).

Litchfield

Ehemalige Militärbaracken auf dem Flughafen von Goodyear waren unser neues Wohnheim

Und von der obersten Plattform der Feuertreppe sahen wir schon "unsere" Flugzeuge, bevor wir sie fliegen durften.

VorfeldBonanza

Neben Flugunterricht, Pool (und ein wenig lernen) gab es viel zu erleben. Vor allem die Wochenenden boten reichlich Gelegenheit, unseren Horizont zu erweitern.

Indem wir Arizona erkundeten, haben wir das Land kennengelernt...
Phoenix Ausgehend von Phoenix....
Oak creek canyon ....z.B. den Oak Creek Canyon....
....Flagstaff.... Flagstaff
....oder das Monument Valley Monument valley
White Mountains Wir haben in den Seen der White Mountains geangelt und gebadet (beides, uns selbst und die Würmer)....
Grand Canyon ....und wir schliefen auf den Campingplätzen am Grand Canyon
wir schafften es sogar trotz Reifenpannen bis zum Lake Powell
Reifenpanne Bootfahrt

...und nachdem wir meinten, genug vom Land gesehen zu haben, lernten wir auch die Leute kennen.

Dazu boten sich verschiedene Gelegenheiten:

Lorie's party Lorie's party
....wie z.B.
berühmt / berüchtigte Parties bei Lorie...
Lorie's party Lorie's party

....oder Thanksgiving mit Gail's Familie Thanksgiving
Thanksgiving Thanksgiving



Los Angeles Los Angeles
Wir machten Ausflüge an die Küste... ...des Pazifik mit den Goils
"Neill-wing" Wolfgang+Louise
...feierten mit den Fluglehrern... ...und fanden Zeit zum Klönen mit Freund(inn)en in der "Bar"

Und dann war da noch die amerikanische "Kultur", mit der wir uns auseinandersetzen mußten. Stellvertretend Bilder von 2 Errungenschaften von all dem was uns überfiel: Dinge wie Hot dogs, Mc Donalds, Der Wienerschnitzel oder Pizza Hut, T-bone Steaks a la Pinnacle Peak oder Subs. Alles Dinge, die damals in Europa noch unbekannt waren. Wir haben Homecoming an der Cortez Highschool erlebt, American Football live im Stadion der Universität und Baseball im Fernsehen.

Disneyland: Bicentennial Parade im Jahre 1976 .... Disneyland
Xmas decoration ....und Weihnachten American style
2 Nikoläuse 2 + Nikoläuse

Aber schließlich hatte man uns alles beigebracht, was uns beizubringen war, zumindest was die Fliegerei an ging. Wir hatten alle Prüfungsflüge bestanden und es war Zeit, nach Deutschland zurückzukehren.

Wir sagten den Mädchen Good bye,... ..."unseren" Flugzeugen und den wunderbaren Sonnenuntergängen Arizonas
Goodbye PHX PHX goodbye
Baron Sonnenuntergang an der Indian school rd

und kamen wieder nach Bremen... Bremen
geschafft ...wo wir nach weiteren 5 Monaten intensiven Lernens die letzten theoretischen Prüfungen bestanden....
...um schließlich mit dem größten an der Flugschule betriebenen Flugzeug, der King Air, für ein paar Wochen Europa unsicher zu machen. King Air


Damit war die Flugschule für den 92.NFF beendet. Es folgte eine 2-monatige Wartezeit (das gab's auch damals schon), bevor wir unsere Typenschulung auf Boing 727 beginnen konnten und dazu am 28.12.1976 offiziell in Frankfurt begrüßt wurden.
Diese Typenschulung bestand aus Systemschulung in Eigenregie an "Drückboxen", anschließendem Simulatortraining in Frankfurt (LH) oder Hamburg (Condor) und schließlich noch einmal einem kurzen Abstecher nach Rosswell / New Mexico zum Flugtraining. Jeder von uns mußte damals noch 50 Landungen auf dem Flugzeug absolvieren (die Simulatoren waren noch nicht so gut), ohne Hydraulik fliegen und eine Landung mit offenem Fenster durchführen.
Auch dieses Kapitel haben wir trotz eines Wochenend-Abstechers nach Phoenix mit einer Cessna bei schlechtem Wetter unbeschadet überstanden und wurden nach unsrer Rückkehr nach Deutschland endgültig auf die Menschheit losgelassen.
Vier von uns (Günter, Uli, Peter und Tom) flogen in den nächsten Jahren mit Condorflugzeugen Urlauber ans Mittelmeer und auf die Kanaren, der Rest betätigte sich seriöser und bewegte das edlere Lufthansa-Klientel durch Europa.

Aber das, - und was danach noch folgte waren dann Einzelschicksale und hatte mit dem Lehrgang eigentlich nichts mehr zu tun.

Hier kann je nach Materialzufluss noch weitergebastelt werden, stay tuned!



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Zuletzt geändert am 04.02.2004
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